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Schwangerschaftsernährung

Schwangerschaft gesunde Ernährung

Wie die Ernährung für die Gesundheit von Mutter und Kind in der Schwangerschaft aussehen soll, haben Ernährungswissenschaftler und Mediziner gut erforscht. Sie empfehlen eine ausgewogene Ernährung mit hoher Nährstoffdichte, die ausreichend Kohlenhydrate, gesunde Fettsäuren und Eiweiße enthält. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schwangeren eine Ernährung, die aus etwa zehn Prozent Eiweißen, 20 bis 35 Prozent Fetten – hier vorwiegend gesunden ungesättigten Fettsäuren – sowie 45 bis 60 Prozent Kohlenhydraten besteht. Genauso wichtig ist aber auch eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit. An einigen Vitaminen und Mineralien wie Folsäure und Jod besteht ein stark erhöhter Bedarf, der mit der normalen Ernährung nicht vollständig gedeckt werden kann, sodass der Arzt häufig Nahrungsergänzungsmittel verordnet. Auch wenn der Nachwuchs sicherlich während der Schwangerschaft mitversorgt werden muss, beträgt der gesamte Energie- Mehrbedarf während einer Schwangerschaft nur etwa 12 Prozent. Dies bedeutet eine zusätzliche Kalorienzufuhr ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel von etwa 255 Kilokalorien (kcal) pro Tag, also etwa eine mit Käse belegte Scheibe Brot oder eine kleine Schale Müsli. Nehmen Schwangere hingegen übermäßig zu, erhöht sich das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie etwa Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie). Insgesamt kommt es wie so häufig auf Maß und Mischung an.

Kohlenhydrate

Mit Vollkornprodukten sowie frischem Obst, beispielsweise Äpfeln, kann eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten sichergestellt werden.

Eiweiß

Etwa zwei- bis dreimal pro Woche magere Fleisch- und Wurstwaren decken den Eiweiß- und Eisenbedarf während der Schwangerschaft.

Fette

Die Fettzufuhr sollte aus ausreichend essenziellen Fettsäuren bestehen, die vorwiegend in pflanzlichen Ölen (z.B. Olivenöl) enthalten sind.

Jod

In der Schwangerschaft besteht ein Mehrbedarf an Jod. Zur Zubereitung von Speisen sollte deshalb jodiertes Speisesalz verwenden werden.

Folsäure

Der erhöhte Folsäurebedarf in der Schwangerschaft kann durch den Verzehr von grünen Gemüsesorten, beispielsweise Brokkoli, gedeckt werden.

Flüssigkeit

Mineralwässer, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen stellen geeignete Flüssigkeitslieferanten in der Schwangerschaft dar.

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